, Wüst Dominik

Freundschaftsspiel gegen die UBS Berne Bears

Heute Morgen trafen sich ein dutzend Panthers zum Kräfte messen mit den UBS Berne Bears. Die Truppe bestehend aus Mitgliedern der aktiven Mannschaft und dem Trainingsbetrieb der Panthers stellte sich auf einen intensiven Match ein. Da das Team der UBS Berne Bears auch einzelne „Panthers“ in ihrem Line-up führte und wir letzte Saison gegen sie verloren.  

 

Wir starteten von Beginn weg flüssig ins Spiel und konnten früh durch #66 Badi das Score eröffnen. Insbesondere die „wilden Fohlen“ die sonst nur im Trainingsbetrieb teilnehmen, zeigten, dass sie mit dem Panther auf der Brust diesen Sieg wollten. So erhöhte Philippe Siffert am Ende einer schönen Kombination zum zwei zu null. Kurz vor der Halbzeitpause konnten wir in diesem von beiden Seiten fair ausgetragenen Spiel, sogar das drei zu null markieren.

 

Die zweite Halbzeit ging in ähnlicher Weise weiter wie die erste. Das Spiel plätscherte ein bisschen vor sich hin und (noch) keine Mannschaft tat der anderen wirklich weh. Die UBS Berne Bears kamen im zweiten Drittel zu ihrem Ehrentreffer, nachdem die halbe Mannschaft der Panthers einem wunderschönen Pass durch die Mitte nachschaute und mit Schrecken feststellte, dass der Neo Panther Stocki nun alleine auf unseren Coach im Tor ziehen konnte. Dennoch war unser Vorsprung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Ich bin mir nicht sicher ob wir bereits vorher oder erst nachher die Sieg sichernden Tore zum Schlussresultat von fünf zu eins erzielten. Erwähnt sei aber noch der magistrale Hammer Alain Bonnebault’s von der blauen Linie, welcher das Prädikat „Besonders Sehenswert“ erhalten hat.

 

Kurz vor Ende des Spiels ereignete sich aber eine Szene die nichts für schwache Nerven war. Der Verfasser dieses Textes entwischte den Gegnern über die rechte Seite. Einzig unsere Nummer 13, Jegi, heute in Diensten der UBS Berne Bears stand zwischen dem anstürmenden Panther und dem Tor. Es folgte ein klassischer Zweikampf, Jegi versuchte die Scheibe abzustechen, der Chronist ihn aussteigen zu lassen. Der Schreiber dieser Zeilen war mit gefühlten neunzig Prozent seines Körpers bereits neben Jegi vorbei, leider mit dem Stock noch nicht. Dieser näherte sich mit rasanter Geschwindigkeit Jegi’s Gesicht und schlug ihm mit chirurgischer Präzision eine zusätzliche Körperöffnung ins selbige. Das Blut floss nur so und Jegi musste die unfreiwillige Verschönerung anschliessend mit mehreren Stichen ins Spital beheben gehen. So endete das Spiel zwar mit einem Sieg für uns, aber dennoch irgendwie unschön.

Darum, gute Besserung Jegi.