EHC PostFinance Panthers - Capital Grizzlys: Spiel der tausend Scherben
Wie bereits am Vortag hatten wir Mühe in das Spiel zu kommen. So funktionierte im ersten Drittel unser Forechecking noch nicht wie es sollte, dementsprechend entwickelte sich ein munteres hin und her, das mit einem glücklichen Treffer der Grizzlys endete. Als Reaktion darauf versuchten wir den Druck zu erhöhen. Leider waren wir in unseren Offensivaktionen wieder zu verspielt und suchten zu wenig den direkten Abschluss. Dazu kam, dass wir auf einmal viele unnötige Strafen kassierten und so unser Schlussmann, der den gestrigen Hangover tadelos hinter sich liess, zeigen konnte was in ihm steckt. Leider mussten wir dennoch das zweite Gegentor mit in die Drittelspause nehmen.
Zurück aus der Pause, hatten wir noch mit einer Hypothek aus dem ersten Drittel zu kämpfen und so erhöhten die Grizzlys ihren Vorsprung auf drei Tore. Aber unsere Beine waren nun warm und wir setzten unseren Game Plan immer besser um. Die Fehlerquote wurde reduziert und der Gegner früh in seinem Drittel unter Druck gesetzt. So konnten wir nun immer häufiger in Überzahl spielen und gefährliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor kreieren. Die Scheibe lief nun für uns und wir erzielten den ersten Treffer, kurz darauf den zweiten und vor Drittels Ende erzielte Mario seinen ersten Bärner-Cup Treffer für die Panthers, indem er eine Gouett-tastische Vorlage eiskalt versenkte.
Ins dritte Drittel starteten wir, wie wir das zweite beendet hatten und so erzielten wir den erstmaligen Führungstreffer zum 4:3. Wir hatten den Match in seine angedachte Richtung gedreht und spielten nun unser Spiel, mit dem Ziel dem Gegner noch ein, zwei Tore einzuschenken. Doch dann nahm der Sieber Stefu Mass und begleitete einen anstürmenden Grizzly der Bande entlang in die Ecke bis es krachte. Zurück blieben zwei verdutzt guckende Hockeyspieler und ein paar Tausend Plexiglasscheibenscherben. Der Rest ist kurz erklärt. So eine Scheibe ist nicht gerade auf Knopfdruck ersetzt und so war am Ende unserer Eiszeit nur noch der Eismeister am Schwitzen und das Spiel wurde zehn Minuten vor Spielende abgebrochen.
Nun warten wir darauf, wie das OK der Liga das Spiel wertet.