Weihnachtsbaum schmücken im Brünnli
Was gibt es schöneres zur Vorweihnachtszeit als das Rückspiel gegen die Eibe Giele aus Heimiswil in Hasle. Das hat beinahe schon etwas festliches und so wollten die Panther die Eiben anständig mit Weihnachtskugeln schmücken.
Das Spiel startete intensiv, man merkte die grünen Mannen wollten die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Doch die Panther hatten eine völlig andere Vorstellungen vom Spielablauf und rannten wuchtig in Richtung gegnerisches Tor. Keine Scheibe wurde aufgegeben, kein Meter preisgegeben und unzählige harte aber faire Zweikämpfe ausgefochten. Wollten die Raubkatzen die Punkte mit nach Hause nehmen, mussten sie in diesem physischen und schnellen Spiel die Extrameile gehen. Dank intensiver Laufarbeit, präzisen Pässen und schnell ausgeführten Abschlüssen wurde der Druck stetig erhöht. In der sechsten Minute durfte der slowenische Weihnachtself endlich die erste Kugel, zur eins zu null Führung ans Bäumchen hängen. Im Anschluss zeigten die Heimiswiler auf ihrer Seite, dass sie wohl alle ein Saisonabo bei den Tiger zu Langnau ihr eigen nennen. Nach bester Ehlescher Hockeylehre legten sie sich in jeden Schuss, der Heimiswiler Rocky griff die aufs Tor fliegende Scheiben sogar mit der blossen Hand runter. Hätte er keinen Gitterhelm getragen, er hätte sie wohl mit den Zähnen versucht zu blockieren. Leider verhinderte das auch weitere Panther Tore im ersten Drittel und so endete dies eins zu null.
Die Panther starteten nach dem Motto “das Bäumchen muss leuchten” und schlossen nahtlos an die Performance aus dem ersten Drittel an. Die Eiben eben auch. Doch jede Blockade kriegt mal Risse und so konnte unser Weihnachtself in der sechsundzwanzigsten Minute seine zweite Glitzerkugel montieren. Als wäre das nicht bereits genug gewesen, schenkte ihm das Christkindchen zehn Minuten später noch ein Sternchen zum Dritten, welches er in eleganter Domen Art zuoberst aufs Eibchen setzte. Doch die Heimiswiler bewiesen Kampfgeist und nutzten einen Scheibenverlust eines mit Eierlikör getränkten Panther, gepaart mit einem gleichzeitig stattfindenden Wechsel der hintersten Rentiere eiskalt aus. Da war für einmal der auf top Niveau spielende Hirte im Tor der Panther chancenlos. Aber ein Tor ist kein Tor und so spielten die Raubkatzen druckvoll weiter. Doch im zweiten Drittel wollte kein weiteres mehr gelingen und so endete es drei zu eins.
Das dritte Drittel startete mit einem verletzungsbedingten Ausfall von Red-Nose-Reti - Gute Besserung, dass du morgen Abend die Weihnachtstasse heben magst. Daher musste der Chorleiter sanfte Anpassungen am Line-up vornehmen. Dies führte zu kurzfristigen Abstimmungsschwierigkeiten, die der Gegner schonungslos zum Anschlusstreffer ausnutzte. Auf der anderen Seite schien die Anpassung unsere Nummer 8 zu beflügeln. Kurz nach dem Anschlusstreffer der Eiben durfte er zu den bereits hängenden Kugeln ein bisschen Lametta beisteuern. Nun machte sich die Kondition bemerkbar, die Panther, nach wie vor spritzig wie die drei Könige auf Myhre, fuhren den schwer behangenen Eiben um die Ohren. Zwei Minuten nach dem Lametta-Wurf, lief sich der Wichtel mit der Nummer Neun im Rücken der Eiben frei und meuchelte sie mit einer geschickt platzierten Kerze nieder. Die Heimiswiler versuchten nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, doch die Panther verwalteten den Vorsprung souverän und liessen die Eiben wiederholt ins Leere laufen. Daher erstaunt es nicht, konnte kurz vor Schluss unsere Nummer 18 ein Kugel hoch “müllern” und kurz darauf die Nummer 8 noch eine ran “dublern”.
Am Ende leuchtete das Bäumchen im Brünnli Hasle in den schönsten postgelben Farben und die Panther durften das Punktepäckli dank dem sieben zu zwei Sieg nach Hause führen. Fröhliche Weihnachten, wir gehen jetzt feiern….