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Der Lauf des fantastischen Mister Stickhandling

Der parteiische Chronist 28.01.2019

Heute war wieder mal einer dieser Tage, die normalerweise nicht lange in der Erinnerung des Chronisten hängen bleiben. Es sei den, er realisiert im Nachgang, dass manch kleines oder großes Ereignis aus Panthers Sicht stattgefunden hat.

Das heutige Spiel gegen die Albatrosse war das zweite Aufeinandertreffen des Tabellenführers gegen das Schlusslicht der Gruppe C. Dementsprechend war auch der Spielverlauf. Die Panthers dominierten die Albatrosse von Beginn weg nach belieben und drückten vehement auf den Führungstreffer. Nach vier Minuten wurden die zahlreichen Supporter durch die anstürmenden Raubkatzen endlich erlöst. Nun war für die filigranen Stadtberner Schlittschuhläufer aufgetischt. Allen voran die Nummern 9, Weder und 99, Basic nahmen die Einladung an und trugen im ersten Drittel je zwei Tore zur sechs zu null Pausenführung bei.

Das zweite Drittel verzeichnete bis in die 35 Minute keine sonderbaren oder erwähnenswerte Anomalien zum bisherigen Spielverlauf. Die Panthers skorten munter weiter, wenn auch nicht mehr mit letzter Konsequenz. Doch fünf Minuten vor Drittelsende preschte unsere Nummer 65, Jenzer, beflügelt durch das Powerskating Training vom Montag, der Bande entlang Richtung gegnerisches Tor. Aus dem Rückraum sprintete unsere Nummer 83, Hubi, angetrieben von seinem Erfolgserlebnis der vorletzten Woche, ins gegnerische Drittel wo er ein mustergültiges Zuspiel von Räfu im Tor versenkte. Somit hat er auf eindrückliche Art bewiesen, dass er das gegnerische Tor wohl auch in Zukunft wieder finden wird. Wir freuen uns bereits darauf. So notierte Gehret Chrigu zum Ende des zweiten Drittels das Zwischenresultat von elf zu null für die Panthers.

Das letzte Drittel, wie auch das vorangehende, war sicher nicht eines der besten der Panthers. Aber es war durchaus gute Unterhaltung für die Zuschauer. Die Panthers spielten noch immer Einweghockey, aber leider nicht mehr mit der gleichen Konsequenz im Spiel nach Hinten. So gelang im Torfestival der Panthers den Albatrossen der Ehrentreffer, der sicher nicht unverdient gewesen ist, aber dennoch hätte verhindert werden müssen. Auf der anderen Seite erzielten die Panthers im letzten Drittel sechs weitere Tore. Was den parteiischen Chronisten zum eingangs erwähnten Ereignis führt. Ganz unscheinbar erhöhte der Junge mit den flinken Händen oder eben Mister Stickhandling seinen Saisonscore auf zweiundvierzig Punkte. Dabei beteiligte er sich im heutigen Spiel gegen die Albatrosse an sieben Toren, was sogar für ihn überdurchschnittlich ist. Der parteiische Chronist hat in diversen Statistiken geforscht und ist sich sicher, sollte Mr Stickhandling diese Pace weiterziehen, wird er definitiv in die Annalen der PF Panthers und wohl auch des Bärner Cups eingehen. Ach ja und am Ende gewannen die Panthers gegen die Albatrosse mit siebzehn zu eins.

Tore für die Panthers: Basic (4), Bonnebault (1), Dubler (3), Hubacher (1), Jegerlehner (1), Schär (1), Weder (2), Winkler (1), Wüst (3)